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	<title>Foto Loeber Blog</title>
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	<description>Informationen zu Bewerbungsfotos vom professionellen Fotografen</description>
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		<title>Starke Bewerbungs-und Businessfotos für die Karrierefrau</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 22:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbungsfotos]]></category>
		<category><![CDATA[Businessfotos]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmike]]></category>
		<category><![CDATA[Styling]]></category>
		<category><![CDATA[Visagistin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vorbereitende Arbeit einer erfahrenen Visagistin sollte in der Portraitfotografie nicht unterschätzt werden. Ob wir sie auch für Ihr Bewerbungsfoto benötigen, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Auswahlfoto links: Unsere Kundin wurde von unserer Visagistin Karo dezent und &#8220;businesslike&#8221; geschminkt und frisiert. Die Kleidung der Kundin wählten wir dann unmittelbar vor dem Fotografieren gemeinsam aus. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Die vorbereitende Arbeit einer erfahrenen Visagistin sollte in der Portraitfotografie nicht unterschätzt werden. Ob wir sie auch für <em>Ihr </em>Bewerbungsfoto benötigen, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.</strong></h3>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/bewerbungsfoto_visagistin.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-996" title="bewerbungsfoto_visagistin" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/bewerbungsfoto_visagistin.jpg" alt="" width="610" height="412" /></a></strong><em> </em></p>
<p><em>Auswahlfoto links: Unsere Kundin wurde von unserer Visagistin Karo dezent und &#8220;businesslike&#8221; geschminkt und frisiert. Die Kleidung der Kundin wählten wir dann unmittelbar vor dem Fotografieren gemeinsam aus. </em><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Wenn Frauen sich bei mir nach einem Termin für Bewerbungs-oder Businessfotos erkundigen, frage ich immer zuerst ob unser Fototermin mit oder ohne Visagistin stattfinden soll.</p>
<p><em>Das sorgt nicht selten für Irritationen. „Eine Visagistin? Was macht die denn anders beim Schminken, als ich?“ Oder: „Ist eine Visagistin denn wirklich nötig? Es geht doch nur ein Bewerbungsfoto!“, fragen viele Frauen erstaunt nach.</em></p>
<p><strong>„Es geht um ein STARKES und ERFOLGBRINGENDES Bewerbungsfoto!“</strong></p>
<p>Eine gute und erfahrene Visagistin beherrscht es, Sie professionell und typgerecht zu Schminken. Es gelingt  ihr nicht nur, kleine Makel, wie Hautunreinheiten, Narben oder Falten zu kaschieren. Sie weiß vor allem, mit welchen Schminktechniken und Präparaten sie Ihre vorteilhaften Gesichtzüge zur Geltung bringen muss. Eine Visagistin, die Erfahrung im Bereich Business- und Bewerbungsfotografie hat, weiß zudem:</p>
<p>Kundinnen die sich im Segment Business- und Bewerbungsfotos fotografieren lassen, müssen nicht nur typgerecht geschminkt und gestylt vor die Kamera treten. Mindestens genau so wichtig ist es zu hinterfragen, in welcher Berufbrache und um welche Position sich die Kundin bewerben möchte!</p>
<p>Eine berufserfahrene Bankerin oder Unternehmensberaterin mittleren Alters sollte anders gekleidet, geschminkt und ja, zuletzt auch anders fotografiert werden, als beispielsweise eine junge Werbetexterin.</p>
<p><strong>Effektives Schminken für ein professionelles digitales Fotoshooting:</strong></p>
<p>Ja, auch der eigentliche Anlass für den Sie geschminkt werden, spielt &#8211; aus Sicht einer professionellen Visagistin &#8211; eine wichtige Rolle.</p>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/linie.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1013" title="linie" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/linie.jpg" alt="" width="610" height="10" /></a></p>
<p><strong>Eine unserer erfahrenen Visagistinnen, Karo ( 31) rät:</strong></p>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/visagistin_fotostudio2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1003" title="visagistin_fotostudio" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/visagistin_fotostudio2.jpg" alt="Fotoportrait unserer Visagistin" width="142" height="177" /></a><em>„Beim BusinessmakeUp empfehle ich meinen Kundinnen gerne einen dezenten und natürlichen Look. Wenn ich allerdings für ein Fotoshooting im Bereich Businessportrait schminke trage ich das MakeUp fast immer etwas stärker, als es eigentlich gewollt auf. Der Grund dafür ist ganz einfach: Betrachtet man eine geschminkte Person „in Natura“ und bei Tageslicht, wirkt ihr MakeUp ganz anders und intensiver, als auf einem kleinem Fotoabzug oder am Monitor. Bei der Entscheidungsfindung wie stark oder wie dezent ich eine Person schminke gilt es eben auch die „fototechnischen“ Gegebenheiten wie Lichtführung, Kameraposition und Bildgröße mit zu berücksichtigen. Und genau hier fällt es auch Frauen, die eigentlich geübt darin sind, sich zu schminken schwer, das richtige Maß zu finden.“</em></p>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/linie1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1014" title="linie" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/linie1.jpg" alt="" width="610" height="10" /></a></p>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/businessfoto_visagistin2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1010" title="businessfoto_visagistin" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2012/01/businessfoto_visagistin2.jpg" alt="" width="621" height="474" /></a></p>
<p>Sie sehen, es ist gar nicht so einfach sich für ein bevorstehendes Fotoshooting im Bereich Business- oder Bewerbungsportrait vorzubereiten.</p>
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		<title>Arbeitsplatz für Visagisten (selbstgebaut!)</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 11:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschönerung und technische Verbesserungen des Schminkplatzes in unserem Fotostudio. Seit einigen Wochen zerbreche ich mir den Kopf darüber, wie ich in meinem neuen Kölner Fotostudio den Schminkplatz verbessern und verschönern kann. Mein Vorgänger im Studio war auf Stillifefotografie spezialisiert. Nachvollziehbar, dass er den Beautybereich bei der Einrichtung seines Studios vernachlässigt hat. Ich bin aber auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Verschönerung und technische Verbesserungen des Schminkplatzes in unserem Fotostudio.</h3>
<p>Seit einigen Wochen zerbreche ich mir den Kopf darüber, wie ich in meinem neuen Kölner Fotostudio den Schminkplatz verbessern und verschönern kann. Mein Vorgänger im Studio war auf Stillifefotografie spezialisiert. Nachvollziehbar, dass er den Beautybereich bei der Einrichtung seines Studios vernachlässigt hat. Ich bin aber auf die fotografischen Themengebiete Portrait- und Businessfotografie spezialisiert. Ich fotografiere Menschen, die auf Ihren Fotos nicht nur kompetent und dynamisch aussehen müssen – jeder einzelne von ihnen will auch hübsch, elegant, fech, sprich perfekt gestylt sein, bevor er mit einem guten Gefühl vor meine Kamera tritt.</p>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/03/schminkplatz_studio.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-934" title="schminkplatz_studio" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/03/schminkplatz_studio.jpg" alt="" width="610" height="407" /></a><em>Der momentane Zustand des für die hochwertige Businessfotografie wichtigen Arbeitsplatzes ist aus vielen Gründen verbesserungswürdig:</em></p>
<p><strong>Allgemeiner visueller Eindruck:</strong></p>
<p>Da liegt, wie man auch recht gut am Beispielfoto links erkennen kann, einiges im Argen. Schön ist dieser Bereich definitiv nicht gestaltet. Am meisten stören mich die beiden mit Kunststoff beklebten Glasscheiben. Das sieht nun mal recht notdürftig konstruiert aus. Der erste Schritt den Ist-Zustand zu verbessern führt mich daher in den Baumarkt. Dort lasse ich mir eine 1,60 m mal 1,00 m große und weiß furnierte Spanplatte zuschneiden. Warum ich mich ausdrücklich für ein weißes Furnier entschieden habe, erkläre ich weiter unten.</p>
<p>Ein weiterer stark verbesserungswürdiger Bereich des Schminkplatzes sind die Stühle. Die beiden Hochstühle sind zwar praktisch, weil leicht und klappbar, für längere Schminksitzungen sind sie aber definitiv zu unbequem. Und wirklich schön sind die Dinger ja auch nicht. In Absprache mit meiner Visagistin entscheide ich mich vorerst die beiden unbequemen Hochstühle durch einen bequemen und hochwertigen Ledersessel zu ersetzen. Ob die normale Sitzhöhe aus Sicht meiner Visagistinnen der Weisheit letzter Schluss sind, bleibt abzuwarten.</p>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/03/schminktisch_studio_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-938" title="schminktisch_studio_2" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/03/schminktisch_studio_2.jpg" alt="" width="610" height="407" /></a></p>
<p><em>Nach diesen wenigen Handgriffen sieht unser Arbeitsplatz schon viel ansehnlicher aus oder?  Allerdings: So wirklich zufrieden kann man mit dem Zwischenergebnis noch nicht sein.</em></p>
<p>Was unserem Schminkplatz noch fehlt, sind unter anderem:</p>
<p>1. Zusätzliche Ablageflächen, die unsere Kunden selbst oder die für den Fototermin gebuchte Visagistin für die Unterbringung der vielen Schminkutensilien benötigt. Die weiße Ablage unterhalb des Spiegels ist zwar praktisch, bietet aber deutlich zu wenig Platz, um ein effektives Arbeiten zu gewährleisten.</p>
<p>Die Lösung:</p>
<p>Ich bin kein Ikeafan, aber dieser Schubladenschrank aus Kunststoff hat es mir angetan. Mit seiner ungewöhnlichen Tiefe von 61 Zentimetern bietet er uns jede Menge Stauraum und eben auch die begehrte Ablagefläche. Der größte Vorteil ist aber, dass dieses schöne Teil auf Rollen steht. Denn wenn jemand flexible Möbel liebt, dann sind es Studiofotografen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein faux pass und seine Folgen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 15:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbung Vorbereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gefahr im Anzug! Über Geschmack lässt sich vielleicht streiten. Bei der Wahl Ihres Businessoutfits sollten Sie aber auch einige unmissverständliche Regeln beachten. Gestern Nachmittag habe ich im Studio einen BWL Studenten und zukünftigen Unternehmensberater fotografiert. Während ich die ersten Fotos von ihm machte, musste ich zwischendurch noch ein wenig an seiner Kleidung herumzupfen &#8211; mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/03/sakkoaermel1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-908" title="sakkoaermel" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/03/sakkoaermel1.jpg" alt="" width="297" height="405" /></a><strong>Gefahr im Anzug! Über Geschmack lässt sich vielleicht streiten. Bei der Wahl Ihres Businessoutfits sollten Sie aber auch einige unmissverständliche Regeln beachten.<br />
</strong></p>
<p>Gestern Nachmittag habe ich im Studio einen BWL Studenten und zukünftigen Unternehmensberater fotografiert. Während ich die ersten Fotos von ihm machte, musste ich zwischendurch noch ein wenig an seiner Kleidung herumzupfen &#8211; mich störten ein paar Knitter und Beulen im Hemd.</p>
<p>Nachdem es uns gelungen war, das Ganze mit ein paar dezenten Handgriffen zu begradigen, fiel mir auf, dass der angehende Unternehmensberater ein nahezu perfekt sitzendes Sakko trug. Dann entstand (leider) ein folgenschwerer Dialog:</p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: left;"><em>&#8220;Glückwunsch zu Ihrem Sakko. Das sitzt wie maßgeschneidert. An Ihrer Stelle würde ich es sofort kaufen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>&#8220;Kaufen? Wie meinen Sie das?&#8221; </em></p>
<p><em><em> </em></em><em><em>&#8220;Oh, Ich dachte sie hätten es sich nur fürs Bewerbungsfoto ausgeliehen.</em><em>&#8221; </em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Ja, ja, aber wie kommen Sie darauf?&#8221; </em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Sie haben doch noch die Labelschilder an den Ärmeln.&#8221;<br />
</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Wie jetzt? Müssen die Schildchen ab?! </em></em><em><em>Die waren doch drauf als ich das Teil gekauft habe!? &#8220;</em></em><em><em>&#8220;</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Aber ja!&#8221;</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Klar, das dient aber doch nur zur besseren Orientierung im Geschäft oder im Schaufenster. Die Kunden sollen halt sozusagen auf den ersten Blick sehen, wer der Designer der Klamotte ist. Nach dem Kauf muss das Schild natürlich ab vom Ärmel.&#8221;</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em> </em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Oh Gott, ist mir das peinlich!&#8221;</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Ach Quatsch, jetzt wissen sie es ja.&#8221;</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Das sagen Sie. Ich hatte schon drei Bewerbungsgespräche! &#8220;</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Wie, mit dem Sakko? </em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>&#8220;Ja klar! Jetzt mal  ganz ehrlich: Wie schlimm ist das?&#8221;<br />
</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><br />
WIE BESCHREIBE ICH ES NOCH MAL AUF MEINER WEBSITE FÜR BEWERBUNGSFOTOS?<br />
</span></p>
<p><em><strong><em>„Ein neugieriger aufgeweckter und vor allem positiver Blick in meine Kamera ist die Grundvoraussetzung für Erfolg bringende Bewerbungsportraits. Deshalb sollte jedes shooting immer in einer positiven Atmosphäre stattfinden.“</em></strong></em></p>
<p>Keine Frage, meinem Kunden ist kleidungstechnisch ein eindeutiger faux pas unterlaufen. Er war regelrecht angeschlagen. Mit hochrotem Kopf schien er, während er versuchte sich aufs Fotografieren zu konzentrieren, im Gedanken bei seinen drei gescheiterten Vorstellungsgesprächen zu sein. Wahrscheinlich sah er sich noch mal seinen Personalern gegenüber sitzen. Ja, diese beiden flüchtig angenähten Designerschildchen an BEIDEN Ärmeln konnte niemand im Raum übersehen haben. Das war einfach nicht mehr zu kitten.</p>
<p>Mein sympathischer Kunde schimpfte mit sich selbst. Er war verlegen, wütend und verzweifelt zugleich.</p>
<p><em>Die Stimmung, die in diesen Minuten in meinem Studio herrschte, war das krasse Gegenteil von dem, was ich mir für unser bevorstehendes shooting wünschte. Es wäre aber übertrieben, das Ganze nun zu dramatisieren. Denn zuletzt ist es uns gelungen, unseren Portraittermin positiv zu gestalten. Worauf ich in meinem Beitrag hinaus will?</em></p>
<p><strong>Ganz einfach. Ich stelle immer wieder fest, dass gerade Uni-Absolventen erhebliche Probleme haben, sich in Kleidungsfragen an berufs- bzw. branchenspezifische dresscodes zu orientieren.</strong></p>
<p>Beim Erstellen eines Bewerbung- oder Businessfotos und bei Ihren Begegnungen mit Personalendscheidern, Vorgesetzten, Kunden und Kollegen im zukünftigen Berufsleben, spielt die Kleidung, die Sie tragen, aber nun mal eine entscheidende Rolle! Bei meinen Fototerminen mit Studenten mache ich regelmäßig die Erfahrung, dass viele Berufseinsteiger  in Kleidungsfragen unzureichend informiert sind.  Die logischen Konsequenz: Viele meiner Kunden sind alles andere als perfekt für den anstehenden Fototermin vorbereitet.</p>
<p><strong><em>Mein Tipp: befassen Sie sich möglichst während Ihres Studiums umfassend mit dem Thema Businesskleidung!</em></strong></p>
<p><em>Die Wahl Ihrer „Berufskleidung“ sollte sich am dresscode Ihrer Berufsbranche orientieren. Selbstverständlich müssen Ihnen alle Kleidungsstücke, die Sie tragen hervorragend – im Sinne Ihrer Konfektionsgröße &#8211; passen. Achten Sie zudem bei der Wahl Ihres Jacketts auf eine möglichst perfekte Passform. Ein Jackett, das nicht gut sitzt, wird immer als minderwertiges Kleidungsstück wahrgenommen &#8211; egal wie viel Geld Sie dafür ausgegeben haben.</em></p>
<p><em><strong>Wenn es Ihnen gelingt in Kleidungsfragen überzeugend aufzutreten, erhöhen sich Ihre Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben zu um ein Vielfaches!</strong></em></p>
<p><em><strong><br />
</strong></em></p>
<p><em><em>Surtipp im web:</em></em></p>
<p><em>http://www.stilmagazin.com/</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchtipp &#8220;Bewerbungsprofis im Dialog&#8221;!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 20:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsfoto]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsmappe]]></category>
		<category><![CDATA[Profis]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Ihrer Bewerbung geht es um Werbung! Warum ich Bewerbungsfotograf wurde und wie es mir &#8211; fast ohne Aufwand &#8211; gelang ein spannendes Buch darüber zu schreiben. Ich bin Kommunikationsdesigner und arbeite seid 1998 als freier Portraitfotograf in Köln. Im Jahr 2004 habe ich mich auf Bewerbungsfotos spezialisiert. Auf die Idee, mich diesem fotografischen Themengebiet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bei Ihrer Bewerbung geht es um Werbung!</h2>
<p><strong>Warum ich Bewerbungsfotograf wurde und wie es mir &#8211; fast ohne Aufwand &#8211; gelang ein spannendes Buch darüber zu schreiben.</strong></p>
<p>Ich bin Kommunikationsdesigner und arbeite seid 1998 als freier Portraitfotograf in Köln. Im Jahr 2004 habe ich mich auf Bewerbungsfotos spezialisiert. Auf die Idee, mich diesem fotografischen Themengebiet anzunehmen, brachte mich die erfolgreiche Unternehmens- und Karriereberaterin Dagmar Goller. Als ich Sie 2004 in Ihrer Agentur “tobeliked“ fotografierte, erzählte Sie, wie schwierig es sei, Bewerbern zu vermitteln, welchen Stellenwert ein gutes Foto in der Bewerbungsmappe hat. Ihrer Ansicht nach fehlte es aber auch auf Fotografenseite am nötigen Qualitätsbewusstsein.</p>
<p>Dagmar Goller:</p>
<p><em>„Viele meiner Klienten haben erstklassige Referenzen vorzuweisen. Wir geben uns hier erfolgreich die größte Mühe diese positiven Eigenschaften mit Hilfe eines durchdachten Mappenkonzepts zu kommunizieren. Und dann kommen die Leute mit dilettantisch erstellten Bewerbungsfotos an, die alle Mühe wieder zu Nichte machen.“</em></p>
<p>Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich im Thema, konnte die vorgebrachte Kritik aber nachvollziehen. Bewerbungsfotos waren auch nach meinem Kenntnisstand meist etwas aufwendiger geschossene Passbilder. Anbieter solcher Fotos waren in der Mehrheit Fotofachgeschäfte oder im noch schlechteren Fall Passbildautomaten. Erfahrene und anspruchsvolle Portraitfotografen schienen sich für dieses fotografische Tätigkeitsfeld wenig zu interessieren.</p>
<p>Im Dezember 2004 veröffentlichte ich die Website <a href="http://bewerbung-foto.com">www.bewerbung-foto.com</a> und lud meinen ersten Text auf die Titelseite:</p>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/linie7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-734" title="linie" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/linie7.jpg" alt="" width="610" height="10" /></a></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong><em>Das hochwertige Bewerbungsfoto: Spitzenwerbung in eigener Sache!</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong><em> </em></strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong><em>Ich bin Portraitphotograph und spezialisiert auf hochwertige und erfolgsbringende Bewerbungsbilder. Ich fertige Ihr Bewerbungsfoto in einer ruhigen und angenehmen Studioatmosphäre in meinem Fotostudio in Köln an. Bei meiner Arbeit als Portraitfotograf lege ich seit jeher viel Wert auf hohe Professionalität und fotografisches Können. Als Dipl. Kommunikationsdesigner weiß ich, dass gerade ein Bewerbungsfoto wichtige Informationen transportiert: Hochwertige Bewerbungsphotos haben einzig den Sinn und Zweck positive Assoziationen zu Erzeugen! Bewerbungsportraits sind also im besten Fall erstklassige Werbemittel, die dafür Sorge tragen, dass Sie bei Personalentscheidern als die Person angesehen werden, die den spezifischen Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle am besten gewachsen ist.</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong><em><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/linie7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-734" title="linie" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/linie7.jpg" alt="" width="610" height="10" /></a><br />
</em></strong></span></p>
<p>Um den starken Worten auch aussagekräftige Bilder folgen zu lassen, fotografierte ich zunächst Freunde und Verwandte in meinem Studio. Klar, das waren noch keine „echten“ Bewerber, aber ein gutes Training für den Ernstfall. Und dieser trat schneller ein als ich es mir vorstellen wollte. Frau Goller schickte jeden Ihrer</p>
<p>Bewerbungskunden auf meine neue Website. Die positive Resonanz war überwältigend. Innerhalb weniger Wochen fotografierte ich in meinem kleinen Portraitstudio die unterschiedlichsten Bewerber, vom jungen angehenden Bürokaufmann bis hin zur berufserfahrenen Unternehmensberaterin.</p>
<p>Das Wichtigste war aber: Mir machte die Zusammenarbeit mit meinen Bewerbern von Anfang an großen Spaß. Aus meiner Sicht ging es hier wirklich um was. Ich knipste keine netten Erinnerungsfotos für einen Bilderrahmen. Vielmehr konzipierte ich &#8211; in enger Zusammenarbeit mit meinen Kunden &#8211; klitzekleine Miniaturbilder. <strong>Und diese 4 mal 6 Zentimeter großen Papierabzüge sollten der Türöffner ins Büro des Personalers sein!</strong></p>
<p>Ich hatte einen hohen Anspruch an meiner Arbeit. Um diesem auch bei jedem Portraittermin mit meinen Bewerbern gerecht werden zu können, musste ich mich mit vielerlei Fragen rund um den Bewerbungsprozess auseinander setzen. Die Wichtigsten sollte mir <strong>Marcus Nebel</strong>, der erfolgreiche Bewerbungscoach der Beratungsagentur<strong> 2befirst</strong>, beantworten. Seine Bedingung aber war, mir nach jeder Antwort auch eine Gegenfrage aus den Bereichen Portraitfotografie und Design stellen zu dürfen. Ich stimmte zu und wir verabredeten uns einmal pro Woche zu unserem “Fachinterview via E-Mail“.</p>
<p>Das dies der Startschuss für unsere spannende und informative e-book Serie Bewerbungsprofis im Dialog war, realisierten wir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht.</p>
<p>Aktuell arbeiten wir intensiv an der zweiten, von insgesamt drei geplanten Ausgaben.</p>
<p><strong>Dialog 1 ist jetzt endlich fertig!</strong> Sie haben &#8211; weiter oben auf dieser Seite &#8211; die Möglichkeit sich dieses, für Bewerber und Personaler gleichermaßen informative Interview, <strong>kostenlos </strong>herunter zu laden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ich als Bewerbungsfotograf von GOLDENEN REGELN halte</title>
		<link>http://www.foto-loeber-weblog.de/index.php/ihr-bewerbungsfoto-muss/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 22:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbung Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsfoto]]></category>
		<category><![CDATA[Bewrbungsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.foto-loeber-weblog.de/?p=771</guid>
		<description><![CDATA[Ein interessanter Anschnitt und eine knackige Ausleuchtung können ein Bewerbungs- oder Businessfoto viel interessanter machen. Menschen, die in mein Kölner Fotostudio kommen, um Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen, konfrontieren mich oft mit “Regeln“ oder “Richtlinien“, die sie bei der Erstellung ihrer Aufnahmen unbedingt einhalten wollen. Und ja, das Internet gibt sich redlich Mühe den Bewerber mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<address class="mceTemp"> </address>
<dl id="attachment_827" class="wp-caption alignleft" style="width: 324px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;"><strong><strong><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/bewerbungsfoto_business.jpg"><img class="size-full wp-image-827" title="bewerbungsfoto_business" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/bewerbungsfoto_business.jpg" alt="" width="314" height="450" /></a></strong></strong><em>Ein interessanter Anschnitt und eine knackige Ausleuchtung können ein Bewerbungs- oder Businessfoto viel interessanter machen.</em></dt>
</dl>
<p><strong>Menschen, die in mein Kölner Fotostudio kommen, um Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen, konfrontieren mich oft mit “Regeln“ oder “Richtlinien“, die sie bei der Erstellung ihrer Aufnahmen unbedingt einhalten wollen.</strong></p>
<h3><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></h3>
<p>Und ja, das Internet gibt sich redlich Mühe den Bewerber mit vielerlei Ratschlägen rund um dieses wichtige Thema zu versorgen. Doch Vorsicht liebe Bewerber: Viele dieser &#8211; sicherlich gut gemeinten &#8211; &#8220;goldenen Regeln&#8221; sind mit Vorsicht zu genießen. Sie engen unseren Gestaltungsspielraum und unsere Kreativität beim Erarbeiten Ihres Fotos erheblich ein. Die Gefahr, das Ihr Bewerbungsauftritt bei einer derart fremdbestimmten Herangehensweise in der Masse untergeht, ist groß. Was ich von diesen vermeintlichen &#8220;Regeln für Bewerbungsfotos&#8221; halte?</p>
<p><strong><br />
</strong><br />
<em> </em></p>
<h3>Tipps fürs Bewerbungsfoto &#8211; die neun großen Mythen!</h3>
<p><em> </em></p>
<h4><em>&#8220;Bewerbungsfotos müssen immer gleichmäßig ausgeleuchtet sein!&#8221;</em></h4>
<p>Das trifft ausdrücklich nicht zu. Hochwertige und Erfolg bringende Bewerbungsfotos sind keine Passbilder. Wie ein Bewerbungsfoto ausgeleuchtet wird, sollte man immer von der Person abhängig machen, die gerade portraitiert wird. Gewissenhaft arbeitende Bewerbungs- und Businessfotografen gestalten ein shooting daher meist mit mindestens zwei unterschiedlichen Ausleuchtungen. Hierbei gilt es gemeinsam herauszufinden, welche Art von Ausleuchtung am vorteilhaftesten für den Bewerber ist.</p>
<h4><em>&#8220;Bewerbungsfotos müssen immer im Hochformat fotografiert werden!&#8221;</em></h4>
<p>Wieso? Denken Sie tatsächlich, dass ein erfahrener Personaler Ihre Mappe einstampft, weil Sie Ihr starkes Foto im Querformat präsentieren? Bewerbungsaufnahmen im Querformat können durchaus interessant und spannend auf den Bildbetrachter wirken. Insbesondere dann, wenn es Ihnen gelingt, das Layout Ihrer Bewerbungsmappe (Stichwort Deckblatt) an Ihr querformatiges Foto anzupassen. Portraitfotografen, die darauf bedacht sind, ihren Kunden erstklassige Fotos auszuhändigen, sind bei der Frage Hoch-oder Querformat experimentierfreudig. Ausprobieren heißt hier das Zauberwort.</p>
<h4><em>&#8220;Der Kopf auf einem Bewerbungsfoto darf nie angeschnitten werden!&#8221;</em></h4>
<p>Warum denn nicht? Blättern sie sich doch mal durch unsere Nachrichten und Modemagazine durch. Überprüfen Sie, wie oft Portraitaufnahmen berühmter und weniger berühmter Köpfe bewusst angeschnitten sind. Kommunikationsprofis scheinen zu wissen, dass Portraitaufnahmen mit gekonnt gewähltem Anschnitt durchaus interessant, spannend und sinnvoll sein können. Und ja, auch auf Ihrem Bewerbungsfoto sind kreativ gewählte Anschnitte durchaus erlaubt. Ob sie sinnvoll, also eine „bildverbessernde“ Maßnahme sind, sollte während eines shootings einfach ausprobiert werden.</p>
<address class="mceTemp"> </address>
<dl id="attachment_779" class="wp-caption alignleft" style="width: 620px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/bewerbungsfoto_anschnitt.jpg"><img class="size-full wp-image-779" title="bewerbungsfoto_anschnitt" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/bewerbungsfoto_anschnitt.jpg" alt="" width="610" height="450" /></a><em>Bild links: Nicht schlecht, ein &#8220;konventionelles&#8221; Bewerbungsfoto ohne Anschnitt. Bild rechts: Viel besser! Dieses Bewerbungsportrait mit &#8220;gewagtem&#8221; Anschnitt läßt den Bewerber spürbar reifer, kompetenter und dynamischer aussehen.</em></dt>
</dl>
<p style="text-align: left;">
<p><strong><em>&#8220;Ein Bewerbungsfoto sollte immer vor hellem und gleichmäßig ausgeleuchtetem Hintergrund aufgenommen werden!&#8221;</em></strong><br />
Auch das ist eine zu verallgemeinernde Haltung. Die Art der Hintergrundausleuchtung ist von vielen visuellen Faktoren abhängig. Ein Bewerbungsfoto ist dann gelungen, wenn es bei IHREN Personalern positive Assoziationen erzeugt. Die Farbgebung oder die Ausleuchtung des Fotohintergrundes bei einem Bewerbungsfoto ist u. a. abhängig von:</p>
<p><strong> Ihrer Kleidung (Farbe, Helligkeit, Kontrast), Ihrer Haarfarbe und Ihrem Hauttyp.</strong> Die &#8220;Regel&#8221; sollte vielmehr lauten: <em>Der Fotohintergrund für ein Bewerbungsfoto sollte so ausgewählt bzw. ausgeleuchtet werden, dass er die positiven Eigenschaften der zu fotografierenden Person optimal zur Geltung bringt. </em>Das Festhalten an einer &#8211; von wem auch immer aufgestellten &#8211; Regel (hell erlaubt, dunkel verboten) engt unseren Gestaltungsspielraum in einer völlig unnötigen, ja eventuell für Sie nachteiligen Weise ein!</p>
<address class="mceTemp mceIEcenter"> </address>
<dl id="attachment_786" class="wp-caption aligncenter" style="width: 620px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/bewerbungsfoto_dunkel1.jpg"><img class="size-full wp-image-786" title="bewerbungsfoto_dunkel" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/bewerbungsfoto_dunkel1.jpg" alt="" width="610" height="408" /></a> <em>Ein dunkel gehaltener Hintergrund, hier im Bildbeispiel dunkelgrau mit dezentem Blaustich, kann durchaus auch auf einem Bewerbungsfoto eingesetzt werden.</em></dt>
<dd class="wp-caption-dd" style="text-align: center;"> </dd>
</dl>
<h4><em>&#8220;Bewerbungsfotos müssen Passbildgröße haben!&#8221;</em></h4>
<p>Völlig falsch! Es gibt ausdrücklich keine feste Regeln, wie groß oder welches Seitenverhältnis Bewerbungsaufnahmen haben sollten. Es mag für die allermeisten Berufsbranchen zwar einigermaßen zutreffen, dass Bewerbungsfotos nicht zu groß präsentiert werden sollten, aber dieses klitzekleine Passbildformat dürfen Sie ausdrücklich überschreiten! Mein Standartformat beim Erstellen von Bewerbungsfotos auf Fotopapier ist beispielsweise 7,5 x 5 cm. Das ist deutlich größer als das Passfotoformat!</p>
<h4><em>&#8220;Das Bewerbungsfoto muss immer auf den Lebenslauf geklebt werden!&#8221;</em></h4>
<p>Um Gottes Willen! Ihr aufwendig geschossenes und starkes Bewerbungsfoto hat auf Ihrem Lebenslauf nichts verloren. Präsentieren Sie Ihr Foto lieber auf einem Deckblatt. Dort haben Sie genügend Platz, um die Bildgröße, das Seitenverhältnis und die Positionierung des Fotos variabel zu gestalten.</p>
<h4><em>&#8220;Das Bewerbungsfoto muss farbig sein!&#8221;</em></h4>
<p>Warum? Ein starkes Bewerbungsfoto kann auch in schwarz-weiß wunderbar funktionieren. Wichtig ist allerdings: Die digitale Umwandlung von digitalen Farbaufnahmen in Schwarz-Weiß sollte fachlich korrekt und dementsprechend aufwendig ausgeführt werden. Es genügt hier eindeutig nicht den Regler für die Farbsättigung im Bildbearbeitungsprogramm auf Null zu schieben.</p>
<h4><em>&#8220;Das Bewerbungsfoto sollte schwarz-weiß sein!&#8221;</em></h4>
<p>Warum? Ein starkes Bewerbungsfoto in Farbe kann auch Ihren Personaler auf ganzer Linie überzeugen. Wichtig ist allerdings: Die digitale Ausarbeitung Ihres Auswahlfotos sollte &#8211; wie beim eben noch favorisierten schwarz-weiß Foto &#8211; über jeden Zweifel erhaben sein.</p>
<p>Ich mag es, wenn Bewerber eigenen Bildideen mit ins Fotostudio bringen. Sie vermitteln mir damit, dass sie kreativ sind. Das fordert mich heraus. Ich mag es viel weniger, wenn Bewerber in mir einen ausgewiesenen Fachmann sehen, der Ihnen alle Entscheidungen rund um den fotografischen &#8211; kreativen &#8211; Prozess abnimmt. Ja, ich bin ein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Bewerbungs- und Businessfotografie! Ich produziere seit vielen Jahren täglich Portraitaufnahmen! Ich bin ein Routinier! Routine ist aber nicht zwingend eine positive Eigenschaft. Ganz im Gegenteil: Routine ist der größte Feind der Kreativität!</p>
<p><strong>Möchten Sie mehr über das spannende Thema &#8220;Bewerbungsfotografie&#8221; erfahren?</strong></p>
<p>Dann besuchen Sie doch einfach meine Website! Auf <a title="bewerbung-foto.com" href="http://www.bewerbung-foto.com">bewerbung-foto.com</a> finden Sie hochwertige und abwechslungreiche Bildbeispiele für Erfolg bringende Bewerbungs- und Businessportraits. Ich freue mich auf Ihren Besuch und stehe Ihnen für Fragen und Anregungen natürlich gern zur Verfügung!</p>
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		<title>Die Krise des Fotojournalismus (Teil 2)</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 11:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Geo]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kapstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Obie Oberholzer]]></category>
		<category><![CDATA[Portraitfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie gefährlich sind die Townships? Wie ich 1993 meinen ersten Besuch in einem südafrikanischen Township erlebt habe und warum dieser waghalsige Trip am Ende nahezu ungefährlich war. Art, der Kartoonzeichner in seinem Zimmer im Figotownship am Stadtrand von Grahamstown. 1993, also ein knappes Jahr vor dem offiziellen Ende der Apartheid, fotografierte ich einen jungen Künstler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Wie gefährlich sind die Townships?</strong></h1>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Wie ich 1993 meinen ersten Besuch in einem südafrikanischen Township erlebt habe und warum dieser waghalsige Trip am Ende nahezu ungefährlich war.</strong></p>
<h4><strong><br />
</strong></h4>
<address class="mceTemp mceIEcenter"> </address>
<dl id="attachment_662" class="wp-caption aligncenter" style="width: 620px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/portrait_township.jpg"><img class="size-full wp-image-662" title="portrait_township" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/portrait_township.jpg" alt="Künstler sitzt im Township Fingo (Südafrika) auf seinem Bett" width="610" height="440" /></a> <em>Art, der Kartoonzeichner in seinem Zimmer im Figotownship am Stadtrand von Grahamstown. </em></dt>
<dd class="wp-caption-dd"> </dd>
</dl>
<p>1993, also ein knappes Jahr vor dem offiziellen Ende der Apartheid, fotografierte ich einen jungen Künstler im Township Fingo in der Nähe der Studentenstadt Grahamstown. Ungefährlich war mein damaliger Portraittermin in eines der ärmsten und gewalttätigsten Wohnviertel Südafrikas wohl nur aus einem Grund:</p>
<p>Obie Oberholzer, Südafrikas berühmtester Fotograf, organisierte meinen Besuch ins Elternhaus des talentierten 16 jährigen Kartoonzeichners „Art“ bis ins kleinste Detail. Und am Tag der Wahrheit stellte er mir gar seinen farbigen Assistenten Metthew zur Seite. Metthew verbrachte sein ganzes Leben im Fingotownship. Jeder dort kannte ihn als &#8220;The Photographer&#8221; und er genoss bei allen großen Respekt.</p>
<p>Als mein Besuch bei Art dann – wie von Obie Oberholzer vorausgesagt – für einen schier unüberschaubaren Menschenauflauf sorgte, war mein ewig lächelnden Begleiter Metthew mein Aufpasser, Übersetzer, Fahrer und Fotoassistent in Einem. Dank ihm konnte ich Art eine gute Stunde lang nahezu ungestört, vor allem aber ohne in irgend einer Weise gefährdet zu sein, fotografieren. Ohne eine derartige Rückendeckung wäre mein damaliger Trip ein äußerst riskantes Unterfangen gewesen.</p>
<h2><strong>Tourismus in den Townships</strong></h2>
<p><strong><br />
Wie im Jahr 2000 die Tourismustouren in die südafrikanischen Townships wirklich funktionieren und was die Bildredakteure zweier namhafter deutscher Reisemagazine zu meiner Fotoreportage gesagt haben.</strong></p>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/foto_ankunft_township.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-748" title="foto_ankunft_township" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/foto_ankunft_township.jpg" alt="" width="287" height="382" /></a>Das im Jahr 2000, also knappe sieben Jahre nach meinem Besuch im Fingotownship, gut situierte amerikanische und europäische Touristen im Stile einer Sightseeing-Tour durch die immer noch entsetzlich anmutenden Armenviertel Südafrikas kutschiert werden, irritierte mich gleich in mehrfacher Hinsicht. Die erste Frage, die ich mir stellte war:</p>
<p><strong>Wie sicher können derartige Touren überhaupt durchgeführt werden?</strong></p>
<p>Die Kriminalitätsrate hatte sich in Südafrika &#8211; entgegen vieler gut gemeinter Prognosen &#8211; auch sieben Jahre nach dem Ende der Apartheid, nicht merklich verbessert. Townships <em>waren</em> und <em>sind</em> aus vielerlei Gründen brandgefährliche Orte!</p>
<p>Vor dem Start zu meiner ersten Townshiptour mit dem Veranstalter “Grassroute-Tours“ sprach ich mit dem erfahrenen Tourguide Allan über meine sicherheitlichen Bedenken:</p>
<p><strong>„Alle von uns angebotenen Touren in die Townships sind sicher. Wir fahren immer nur sorgfältig abgesteckte Routen ab und machen nur an ausgewählten Orten halt. Unsere Tourguides kennen sich bestens aus in den Townships. Wichtig ist allerdings auch, dass Verhalten unserer Tourteilnehmer selbst. Unsere Anordnungen vor und insbesondere während einer Tour, haben oberstes Gebot,“</strong> erzählt er mir in seinem Kapstädter Büro. Den wichtigsten sicherheitsrelevanten Aspekt verschwieg Allan mir allerdings:</p>
<p><strong>&#8220;Diese Touren können niemals ohne die Zustimmung der ortsansässigen Taxiunternehmen durchgeführt werden.&#8221; </strong></p>
<p>Das sagte mir einige Tage zuvor der ehemale Kölner Radprofi Guido Eickelbeck. Er lebte schon seit vielen Jahren in Kapstadt und hatte sich dort als Veranstalter von internationalen Radrennen einen Namen gemacht.</p>
<h3>„In den Townships läuft nichts ohne den Professor!“</h3>
<p>verriet er mir am Pool seines Hauses im schnieken Kapstädter Vorort Camps Bay. Und „The Professor“ war Chef des größten Taxiunternehmens im 1,5 Millionen Einwohner zählenden Township Khayelitsha.</p>
<p>Guido hatte die verrückte, aber interessante Idee,  ein mit europäischen Topfahrern besetztes Radrennen zu veranstalten &#8211; mitten im Township Khaylitsha! Namhafte Sponsoren, die Tourismusbehörde und der Kapstädter Polizeichef persönlich, hatten seinem waghalsigen Vorhaben bereits zugestimmt. Nur „Der Professor“ zierte sich noch ein wenig, dem Startschuss <strong>des ersten Radrennens in einem südafrikanischen Township</strong> seinen Segen zu erteilen. Guido und seine beiden wichtigsten Sponsoren sollten ihn am Nachmittag am Ortseingang von Khayelitsha treffen und ich durfte dabei sein.</p>
<p>Vom vereinbarten Treffpunkt  aus stiegen wir ins Großraumtaxi des Professors, um an die für das Radrennen vorgesehene Rennstrecke zu fahren. Der Professor war sehr freundlich und zuvorkommend und da Guido mich ihm als „German Journalist“ vorgestellt hatte, fühlte ich mich genötigt ihn während der holprigen Fahrt über mies asphaltierte Straßen mit Fragen zu bombardieren.</p>
<address class="mceTemp mceIEcenter"> </address>
<dl id="attachment_668" class="wp-caption aligncenter" style="width: 620px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;"><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/taxichef_suedafrika.jpg"><img class="size-full wp-image-668" title="taxichef_suedafrika" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/taxichef_suedafrika.jpg" alt="Taxifahrer im Township Khayelitsha, " width="610" height="442" /></a> <em>Er bestimmt wo`s langeht! &#8220;The Professor&#8221; ist Chef des größten Taxiunternehmens im 1,5 Millionen Einwohner zählenden Township Khayelitsha.</em></dt>
<dd class="wp-caption-dd"> </dd>
</dl>
<p>Als ich ihm von meinem Vorhaben erzählte, eine Reportage über die neuartigen Tourismustouren in die Townships machen zu wollen, fragte ich ihn natürlich auch, ob derartige Unternehmungen nicht viel zu gefährlich für die Teilnehmer seien.</p>
<p>Mit einem überlegenen Lächeln drehte sich &#8220;Der Professor&#8221; zu mir nach hinten: <strong>&#8220;Sir, you don`t need to worry anything. Everything is organized </strong><strong>perfectly</strong><strong>!&#8221;</strong></p>
<p>Das darauffolgende Glächter meiner beiden südafrikakundigen Begleiter ließ mich zwar einen Moment lang wie einen Schuljungen dasitzen, aber ich verstand, hielt die Klappe und freute mich auf die kommenden sieben Tage mit den Tourguides von &#8220;Grassroute-Tours&#8221;.</p>
<h2>Erst ins Museeum, dann in die Townships</h2>
<p>Alle Touren in die Townshps Langa, Goguletu und Khayilitsha starteten im &#8220;District Six Museeum&#8221;. Der District Six war bis zu seiner vom weißen Apartheidregime gewaltsam durchgeführten Räumung 1966 ein multikulturelles Viertel in dem die unterschiedlichsten ethnischen Gruppen lebten. Das Museum thematisiert die Zeit vor und nach der Umsiedlung der Bewohner in die Townships.</p>
<div id="attachment_744" class="wp-caption aligncenter" style="width: 620px"><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/museeum_kapstadt1.jpg"><img class="size-full wp-image-744" title="museeum_kapstadt" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/museeum_kapstadt1.jpg" alt="" width="610" height="441" /></a><p class="wp-caption-text">Das District Six Museum, am Stadtrand von Kapstadt.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Warum fahren Touristen in diese Elendsviertel?</strong></p>
<p>Die Townships des meist bereisten Landes Afrikas sind weder durch die Abschaffung der Apartheidpolitik, noch durch die sicher und perfekt organisierten Tourismustouren ansehnlicher geworden. Es bleiben Elendsviertel, die die Ärmsten der Armen in notdürftig zusammen gezimmerten und viel zu kleinen Wellblechhütten beherbergen &#8211; Hunderttausendfach.</p>
<p>Anders war nur, dass seit der Urlaubssaison 1999, findige Tourveranstalter einen sorgfältig selektierten Teil der bitterarmen Townshipbewohner zu Protagonisten befördert haben. Gespielt wurde das Drama Südafrikas. Und „Golden“, 35 beherrschte seine Rolle nahezu perfekt. Er ist Blechblumenkünstler und erzählte seinen &#8211; vornehmlich aus Europa und den USA angereisten Besuchern – täglich vom tristen Leben in den Townships. Alkohol- und Gewaltexzesse bestimmten sein Leben, bevor er mit Mitte zwanzig angefangen hat, aus weggeworfenen Blechresten, Blumen zu basteln. Arm sei er jetzt zwar immer noch, erzählt er seinen Kurzbesuchern, aber sein Leben habe jetzt einen Sinn. Ein Dutzend Mal habe ich mir seine rührende Geschichte anhören dürfen, denn Goldens kleine Künstlerwerkstatt war ein fester Bestandteil im Programm aller Tourveranstalter. Was an ihr wahr und was frei erfunden ist, wollte ich nicht beurteilen. Der Verkauf seiner handgefertigten Blechblumen lief jedenfalls glänzend.</p>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/foto_township_suedafrika.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-861" title="foto_township_suedafrika" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/foto_township_suedafrika.jpg" alt="Bild links: Eine amerikanische Touristin zeigt.." width="610" height="420" /></a></p>
<p>Die Tourguides versuchten uns ihre organisierten, extraordinären Trips durch die Hölle als „positiven Beitrag“ zur besseren Völkerverständigung zu verkaufen. Menschen, die das wunderschöne Land Südafrika bereisen, konnten nun auch einen Blick in die ursprünglich für weiße unzugänglichen Townships wagen. Oder bot der etwa vierstündige Aufenthalt dort mehr? Jeder Teilnehmer an einer solchen „Sightseeingtour“ durch südafrikanische Elendsviertel mag dies unterschiedlich beurteilen. Ich selbst war bei jeder dieser Touren hin und hergerissen. Ja, unsere reglementierte Anwesenheit sorgte bei vielen Townshipbewohnern für Abwechselung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Krise des Fotojournalismus. (Teil 1)</title>
		<link>http://www.foto-loeber-weblog.de/index.php/ihre-fotos-sind-zu-dunkel/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 15:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„IHRE BILDER SIND ZU DUNKEL!“ Das erzählte mir mal eine leitende Bildredakteurin des Reisemagazins Merian, als ich ihr zwei Fotoreportgagen aus Südafrika präsentierte. Die Reportage Moderne Sklaverei am Western Cape handelte von der wunderschönen Stadt Stellenbosch, weltbekannt für den Export hochwertiger Rotweine und wohl auch wegen ihrer malerischen Bauwerke und beeindruckenden Berglandschaften eine der wichtigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>
<address class="mceTemp"> </address>
</h2>
<h2 style="text-align: left;"><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/fotoreportage_suedafrika_ki.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-370" title="fotoreportage_suedafrika_ki" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/fotoreportage_suedafrika_ki.jpg" alt="" width="292" height="392" /></a>„IHRE BILDER SIND ZU DUNKEL!“</h2>
<p style="text-align: left;"><em> </em></p>
<h4 style="text-align: left;">Das erzählte mir mal eine leitende Bildredakteurin des Reisemagazins Merian, als ich ihr zwei Fotoreportgagen aus Südafrika präsentierte.</h4>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: left;"><em><em> </em></em>Die Reportage <strong>Moderne Sklaverei am Western Cape</strong> handelte von der wunderschönen Stadt Stellenbosch, weltbekannt für den Export hochwertiger Rotweine und wohl auch wegen ihrer malerischen Bauwerke und beeindruckenden Berglandschaften eine der wichtigsten Touristenattraktionen Südafrikas.</p>
<p style="text-align: left;">In Stellenbosch habe ich aber nicht die klassischen „Wineroute-Tours“ im klimatisierten Minibus sondern die <strong>„Lawyers Of Human Rights“</strong> mit meiner Kamera begleitet. Die <strong>„L.H.R.“</strong> ist eine nach dem Ende der Apartheid gegründete unabhängige Vereinigung von Rechtsanwälten, die sich unter anderem um die arbeitsrechtlichen Belange der farbigen Weinarbeiter kümmert. Denn auch im Jahr 2002, also gut 10 Jahre nach dem offiziellen Ende der Apartheid, lebte und arbeitete ein Großteil der farbigen Bevölkerung Stellenboschs unter menschenunwürdigen Bedingungen auf den Weinfarmen ihrer weißen Herrscher. Vom unvorstellbaren Elend der Farmarbeiter und ihrer Familien, bekommt der Teilnehmer einer „klassischen“ Tourveranstaltung allerdings schlichtweg nichts mit. Im Gegenteil! Die „Tourguides“ tun alles dafür, die oftmals skandalösen Arbeits- und Lebensumstände der farbigen Weinarbeiter zu verharmlosen.</p>
<p style="text-align: left;">
<h2 style="text-align: left;">Alptraum in der Traumlandschaft.</h2>
<p><em> </em></p>
<h4><strong>Amelie Du Plessis,</strong> Rechtsanwältin der &#8220;Lawyers of Human Rights&#8221;, zeigte mir abseits der millionenfach abfotografierten Postkartenkulissen des Westerncape Menschen, die in bitterster Armut lebten.</h4>
<p><em><em><br />
</em></em></p>
<p><em><em><em> </em><em> </em></em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em><em><em><em><em><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/weinernte_suedafrika.jpg"><img class="size-full wp-image-375    " title="weinernte_suedafrika" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/weinernte_suedafrika.jpg" alt="test" width="610" height="421" /></a> <em> </em></em></em></em><span style="color: #000000;"><em><em><em><em><em>Erst als ich mich bei dem netten Farmbesitzer als &#8220;German Tourist&#8221; ausgab, durfte ich die Arbeiterinnen bei der Weinernte fotografieren. Foto © Bernd Löber.</em></em></em></em></em></span></em></em></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><em><em><em><em> </em></em></em></em></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em> </em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><em><em><strong> </strong></em></em></em>Schon bei der ersten „Lagebesprechung“ im Büro der Lawyers of Human Rights, am Stadtrand von Stellenbosch, erzählte sie mir von ihren aktuell zu bearbeitenden Fällen: &#8220;Es gab in den letzten Wochen wieder mehrere Farmvertreibungen“, denen sie jetzt nachgehen müsse, erklärte sie mir. Auf meine Frage hin, was denn Farmvertreibungen überhaupt sind, erläuterte sie:</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><em><em><em><em><em><em><em><em><strong>„Farmvertreibungen sind für viele Farmbesitzer auch heute noch eine gängige und gut funktionierende Methode, ihre Arbeiter gefügig zu machen. Viele arbeiten ja nicht nur auf den Farmen sondern leben auch mit ihren Familien in den Häusern der Farmbesitzer. Wenn ein Arbeiter aus welchen gründen auch immer nicht richtig funktioniert, verliert er nicht nur seinen Job sondern auch seine Bleibe. Wer versucht sich gegen die Vertreibung zu wehren, wird notfalls mit Prügel oder auch Waffengewalt vom Hof gejagt.“</strong></em></em></em></em></em></em></em></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><em><em><em><em><em><em><em><strong> </strong></em></em></em></em></em></em></em></em></p>
<p class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_387" class="wp-caption aligncenter" style="width: 620px;">
<dt class="wp-caption-dt"><em><em><em><em><em><em><em><em><strong><em><em><em><em><em><strong><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/weinarbeiter_in_not1.jpg"><img class="size-full wp-image-387" title="weinarbeiter_in_not" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/weinarbeiter_in_not1.jpg" alt="" width="610" height="421" /></a></strong></em></em></em></em></em></strong></em></em></em></em></em> </em></em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em><em><em><em>Links: Dem Ehemann dieser dreifachen Mutter wurde  nach Lohnstreitigkeiten mit dem Farmbesitzer fristlos gekündigt. Danach wurde er gewaltsam von der Farm gejagt. Oben rechts: Die Rechtsanwälte der L.O.R. beraten eine Klientin in Ihrem Haus. Ihr und ihrem Ehemann wurde – ohne Angabe von Gründen – die Arbeit und das Bleiberecht auf der Farm gekündigt. Unten rechts: Winarbeiterinnen auf dem Weg zur sechs Kilometer entfernten Wasserstelle am Stadtrand von Stellenbosch.</em></em></em></em></span></p>
</dt>
</dl>
<address class="mceTemp"> </address>
<dl id="attachment_612" class="wp-caption aligncenter" style="width: 620px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;"><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/stellenbosch_weinarbeiter.jpg"><img class="size-full wp-image-612 " title="stellenbosch_weinarbeiter" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2011/01/stellenbosch_weinarbeiter.jpg" alt="Weinarbeiter mit Wasserkanistern in Stellenbosch, Südafrika" width="610" height="301" /></a> <em>Weinarbeiter mit Wasserkanistern auf dem Rückweg von einer städtischen Wasserstelle in ihre sechs Kilometer entfernten Farmhäuser.</em></dt>
<dd class="wp-caption-dd" style="text-align: left;"> </dd>
</dl>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Als ich die Aktivistin fragte, was den Weinarbeitern denn das weltweit gefeierte Ende der Apartheid gebracht hat, erklärt sie:</p>
<p style="text-align: left;"><em><strong><em><em>&#8220;Auf dem Papier sehr viel. Es gibt seit 1995 gleich eine ganze Reihe von Gesetztesänderungen, die die Arbeits- und Lebensbedingungen der einfachen Arbeiter  erheblich verbessern. Das Problem ist nur, dass viele Farmbesitzer nicht viel um Gesetze scheren. 80 Prozent der schwarzen Arbeiter auf den Weinfarmen sind Analpabeten. Viele wissen einfach nicht, dass neue Arbeitsgesetze in Südafrika gibt.&#8221;</em></em></strong></em></p>
<h4 style="text-align: left;"><strong>Doch zurück zu meiner Bildpräsentation bei Merian:</strong><strong> </strong></h4>
<p style="text-align: left;">Die Kritik, dass meine Aufnahmen zu dunkel seien, konnte ich nicht auf mich sitzen lassen. &#8220;Die Dias sind alle korrekt belichtet. Das die Fotos jetzt hier ein bisschen dunkel kommen, muss am Projektor liegen,&#8221; stammelte ich mir zurecht. „Nein, nein Herr Löber, da verstehen Sie mich jetzt falsch“, unterbrach mich die gute Frau. „Technisch ist das alles in Ordnung. Es geht um ihre Fotos. Die sind so traurig, so realistisch. Die haben was schmutziges, eben sehr dunkles. Das finde ich schwierig.“</p>
<p>„Die unglaublichen Zustände auf den Weinfarmen in Stellenbosch sind eine Tatsache. Ich finde es wichtig, dass Menschen, die in diese Gegend reisen wollen, auch darüber etwas erfahren,“ versuchte ich meine Arbeit zu rechtfertigen. Aus Sicht der Bildredakteurin schien das nicht mehr als das naive Statement eines jungen, verzweifelten Fotografen, der seine Felle davonschwimmen sieht, gewesen zu sein.</p>
<p>„Wissen sie,“ unterbrach sie mich, während sie im Fünfsekundentakt auf den Zurückknopf des Diaprojektors klickte. „Wenn ich diese Fotos sehe, dann lese ich jetzt schon die bitterbösen Leserbriefe, die uns nach Erscheinen des Hefts ins Haus flattern. Unsere Aufgabe ist, die Heftmischung so zu gestalten, dass die Menschen sich bewegt fühlen, dieses Land zu bereisen. Ihre Fotos helfen uns da nicht unbedingt weiter.</p>
<p>Mit dem Begriff Heftmischung konnte ich was anfangen. „Genau, es hängt ja auch einiges davon ab, wo und vor allen wie man diesen kritischen Beitrag im Heft unterbringt. Ich sehe mein Weinthema jetzt auch nicht als groß angelegte Titelgeschichte. Aber das ein angesehenes Magazin wie Merian generell davor zurückschreckt auch kritische Bilder und Beiträge zu veröffentlichen, will ich nicht wahrhaben,“ entgegnete ich.</p>
<p>„Nun gut. Einigen wir uns doch darauf, dass ich Ihre Arbeit bei der kommenden Redaktionskonferenz präsentiere. Ich will dem Ganzen ja auch nicht vorgreifen. Trotzdem – und das sage ich ihnen nach mehr als 20 Jahren Berufserfahrung – sehe ich diese Fotos nicht in unserem Heft,“ lautete ihr Urteil.</p>
<p>Von mir kam dazu ein glatt gelogenes „Das finde ich fair.“ Schließlich hatte ich noch eine weitere interessante Arbeit im Diakarussell und ich wahr voller Hoffnung, dass diese viel besser in das geplante Heft über Südafrika passt.</p>
<p>Lesen Sie hierzu einfach TEIL 2</p>
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		<title>&#8220;Liebenswürdige Menschen sind gefährlich!&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 11:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht man eigentlich, wenn man den Auftrag hat eine berühmte Persönlichkeit zu fotografieren und am Tag der Wahrheit feststellt, dass die Person um die sich alles dreht, dass gar nicht will? Weit weg: M. Walser auf einer öffentlichen Parkbank im Gespräch mit dem Redakteur Roman Pliske. Im März 2004 hatte mich das Magazin „Bücher“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address class="mceTemp"> </address>
<h3><strong>Was macht man eigentlich, wenn man den Auftrag hat eine berühmte Persönlichkeit zu fotografieren und am Tag der Wahrheit feststellt, dass die Person um die sich alles dreht, dass gar nicht will?</strong></h3>
<p><em> </em></p>
<address class="mceTemp"><em> </em></address>
<dl id="attachment_289" class="wp-caption alignleft" style="width: 302px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;"><em><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/martin_walser_parkbank.jpg"><img class="size-full wp-image-289 " title="martin_walser_parkbank" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/martin_walser_parkbank.jpg" alt="" width="292" height="392" /></a><span style="color: #808080;"><em>Weit weg: M. Walser auf einer öffentlichen Parkbank im Gespräch mit dem Redakteur Roman Pliske.</em></span> </em></dt>
</dl>
<p>Im März 2004 hatte mich das Magazin „Bücher“ beauftragt Martin Walser zu portraitieren. Sein neuer Roman „Im Augenblick der Liebe“ war in aller Munde und die Redaktion plante ein längeres Interview mit ihm, dass der erfahrene Journalist Roman Pliske führen sollte.</p>
<p>Meine Aufgabe war, starke Portraits &#8211; auch für die Titelseite! – von Martin Walser zu liefern.</p>
<p>Ich erbat mir dafür &#8220;mindestens eine halbe Stunde ungestörte Fotografierzeit&#8221; und bekam prompt grünes Licht von der Bildredaktion.</p>
<p>Wir trafen Martin Walser an einem milden Sommervormittag in einer Hotellobby in Mainz. Ich war angespannt, aber auch hoch motiviert.</p>
<p>Als Herr Walser uns dann erzählte, dass er „wohl gestern Nacht, nach der schönen Lesung mindestens einen Guten Roten zu viel“ getrunken hatte und er auch sichtlich verkatert war, ahnte ich schon, dass ich in den nächsten Stunden keinen einfachen Job haben würde.</p>
<p>Es gelang mir vorzuschlagen, das Interview draußen im Hotelpark zu führen. Ich freute mich „auf ideales Licht für tolle Portraits,“ er allerdings auf „ein schönes Gespräch, bei frischer Luft gegen seinen Kater.“ Ich verstand.</p>
<p>Wir verließen die Hotellobby durch den Hintereingang und erreichten so auf schnellstem Weg unser Ziel. Mit respektvollem Abstand, fotografierte ich, wie Martin Walser, der weltberühmte Bestsellerautor, mit meinem Redaktionskollegen durch einen öffentlichen Park spazierte.</p>
<p>Als die beiden dann nach einem kurzen Spaziergang im Park auf einer Bank Platz nahmen, sollte ich endlich Gelegenheit haben, Herrn Walser ein wenig näher zu kommen. Ich kniete mich etwa drei Meter von der Parkbank entfernt auf den Boden und nahm ihn mit einem leichten Tele seitlich ins Visier. Während er sich engagiert mit meinem Redakteur unterhielt, drückte ich im gefühlten Zehnsekundentakt auf den Auslöser. Ja, ich agierte schüchtern und zurückhaltend und realisierte:</p>
<p><strong>„Von starken Portraits bist du meilenweit entfernt!“</strong></p>
<p>Was mir fehlte, war schlicht und einfach Martin Walsers Bereitschaft, sich auf mich und meine Kamera einzulassen. Als ich bemerkte, dass die beiden ihr Gespräch für einen kurzen Moment unterbrachen, entschied ich ein wenig offensiver zu werden. Ich bewegte mich gute zwei Meter näher an ihn heran, legte mir einen perfekten Bildausschnitt zurecht und wartete geduldig und ohne einen Mucks von mir zu geben auf Martin Walsers Blick in meine immer schwerer werdende Kamera. Und ja, irgendwann war es dann endlich so weit. Er drehte sich zu mir, schaute mit gequältem, gar schmerzverzerrtem Gesichtsausdruck durch mein Objektiv, um mir dann in einem warmherzigen, liebevollen Tonfall zu sagen, was er von meiner Arbeit hält:</p>
<p><strong>„Wissen Sie, sie brauchen mich doch überhaupt nicht zu fotografieren. Es gibt schon so viele Fotos von mir. Bitte setzen sie sich doch zu uns. Es ist ein so tolles Gespräch.“</strong></p>
<p>Als ich sah, dass er auf der kleinen Bank tatsächlich ein wenig zur Seite rückte und versuchte, mir mit einer einladenden Handbewegung den frei gewordenen Platz schmackhaft zu machen, realisierte ich endgültig: Der Mann ist nur zum sprechen hier.</p>
<p><em><em><em><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/martin_walser_fotoserie2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-590" title="martin_walser_fotoserie" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/martin_walser_fotoserie2.jpg" alt="" width="610" height="283" /></a></em></em></em></p>
<p><span style="color: #808080;"><em><em><em>Mir war nicht entgangen, wie sehr Martin Walser meinen Redakteur Martin Pliske schätzte und das Interview mit ihm genoss. Wie gute alte Freunde saßen die beiden beisammen, sprachen über Rotwein, die Liebe und natürlich das Schreiben.</em></em></em></span></p>
<p>Der einzige, der im Begriff war, dieses Idyll zu stören, war ich. Ich entschied mein gesamtes fotografisches Konzept über Bord zu werfen. Inszenierte und titelseitentaugliche Portraits &#8211; für die ich Martin Walsers uneingeschränkte Aufmerksamkeit benötigt hätte – sollte es nicht geben.</p>
<p><strong>„Ab jetzt werde ich unsichtbar sein!“, </strong></p>
<p><strong> </strong>versprach ich und bewegte mich hastig von der Parkbank aus einen leicht abschüssigen Abhang hinunter. Nach etwa zwanzig Metern legte ich mich bäuchlings ins feuchte Gras, um dann, wie ein Jäger auf der Pirsch, mit meiner Kamera auf das Interviewpaar zu zielen. Das Fotografieren aus der Deckung war eine ganz neue Erfahrung für mich. Es hatte schon was paparaziemäßiges und nur sehr wenig mit meinem eigentlichen Verständnis von Portraitfotografie zu tun.</p>
<p><em><em><em><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/martin_walser_interview.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-302" title="martin_walser_interview" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/martin_walser_interview.jpg" alt="" width="610" height="417" /></a></em></em></em></p>
<p><em><em><em><span style="color: #808080;">Die Frage, ob diese konspirativ und reportageähnlich  geschossenen Fotos sich aus Sicht meines Auftraggebers überhaupt dazu eignen veröffentlicht zu werden, versuchte ich zu verdrängen. Ich hatte meine kleine Geschichte. Martin Walser, der große, alte, freundliche und bedeutende Schriftsteller, saß an einem milden Frühlingstag auf einer öffentlichen Parkbank in Mainz. Er war sichtbar verkatert und übermüdet. Doch angesichts seines neben ihm sitzenden, glänzend vorbereiteten und äußerst einfühlsamen Gesprächspartners Roman Pliske, gab er alles. Meine Aufgabe war, genau das festzuhalten. Still und Leise.</span></em></em></em></p>
<p><em><em><em><span style="color: #808080;"><br />
</span></em></em></em></p>
<h3><em><em><em>&#8220;Liebenswürdige Menschen sind gefährlich!&#8221;</em></em></em></h3>
<p><em><em><em><em><em><em><em> </em><br />
Das sagte Martin Walser, als er versuchte uns zu erlären, wie es zu seinem vorabendlichen Alkoholabsturz kommen konnte. Es saßen eben zu viele liebenswürdige Menschen mit ihm beisammen. &#8220;Erst beim Italiener, dann Nachts an der Hotelbar. Ich vergaß mich.&#8221;</em></em></em></em></em></em></p>
<p><em><em><em><em><em><em>Das hochinteressante Interview mit Martin Walser ist im April 2004 im Magazin &#8220;Bücher&#8221; erschienen.</em></em></em></em></em></em></p>
<p><em><em><em><em><em><em><strong> </strong></em></em></em></em></em></em></p>
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		<title>Starke Portraits auf Xing und Co.!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 11:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#60; So nicht! Was andere von Ihrer Selbstdarstellung auf sozialen Netzwerken halten,wenn sie dieses icon sehen. Keine Frage, soziale Netzwerke wie XING oder LINKED IN spielen bei der Kundenakquisition eine zunehmend bedeutende Rolle. Gerade kleine und mittelständige Unternehmen wollen von der Möglichkeit sich (und ihre Dienstleistungen) auf populären Businessplattformen präsentieren zu können, profitieren. Einer wissenschaftlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>
<p class="mceTemp">
</h5>
<h2>
<address class="mceTemp"> </address>
<p><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/gesicht_xing.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-238" title="gesicht_xing" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/gesicht_xing.jpg" alt="Bildplatzhalter, Fotoicon auf Xing und anderen sozialen Netzwerken" width="298" height="374" /></a>&lt; So nicht!</h2>
<p><em> </em></p>
<h4>Was andere von Ihrer Selbstdarstellung auf sozialen Netzwerken halten,wenn sie dieses icon sehen.</h4>
<p><em><em> </em></em></p>
<p>Keine Frage, soziale Netzwerke wie XING oder LINKED IN spielen bei der Kundenakquisition eine zunehmend bedeutende Rolle. Gerade kleine und mittelständige Unternehmen wollen von der Möglichkeit sich (und ihre Dienstleistungen) auf populären Businessplattformen präsentieren zu können, profitieren.</p>
<p>Einer wissenschaftlich fundierten Studie des Unternehmens Regus &#8211; dem weltweit größten Anbieter von Arbeitsplatzlösungen &#8211; zur Folge, nutzen 75 Prozent aller Unter-</p>
<p>nehmen weltweit auch Businessnetzwerke im Internet  für die Kundenakquise!</p>
<p><em><em><em><br />
</em></em></em></p>
<p><strong>Kundenzuwachs mit Hilfe von Xing und Co?</strong></p>
<p>In besagter Studie gaben <strong>41 Prozent</strong> der <strong>15000</strong> befragten deutschen Unternehmen sogar an, aufgrund der Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken zusätzliche Aufträge bzw. neue Kundenkontakte gewonnen zu haben.</p>
<p>Bedenkt man, wie einfach und kostengünstig es mittlerweile ist, sich und sein Unternehmen auf den verschiedenen Internetplattformen zu präsentieren, könnte man glatt meinen, ein Eintrag dort sei eine schnell zu erledigende, vor allem aber umsatzsteigernde Pflichtaufgabe. Doch weit gefehlt!</p>
<p><em><em><br />
</em></em></p>
<p><strong>Ihre Konkurrenz ist riesig!</strong></p>
<p>Allein die Internetplattform Xing hat laut eigener Aussage, weltweit über 10 Millionen Mitglieder. Das amerikanische Pendant LINKED IN gibt Anfang 2010 gar 60 Millionen angemeldete „Networker“ an und ist somit das weltweit Größte Businessnetzwerk im Internet.</p>
<p>Wenn Sie sich angesichts dieser (täglich wachsenden) Konkurrenz positiv von der breiten Masse abheben möchten, sollten Sie beim Anlegen Ihres Profils in Netzwerken äußerst strategisch vorgehen. Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten und Werkzeuge, die Ihnen die Businessplattform Ihrer Wahl bietet.</p>
<p><strong>Erfolgreich Networken auf Xing!</strong></p>
<p>Jochen Mai gibt Ihnen auf seinem Blog <a href="http://www.karrierebibel.de/">www.karrierebibel.de</a> wichtige Tipps und erklärt Ihnen worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich auf Deutschlands beliebtesten „Geschäftsleute-Portal“ eintragen, um erfolgreiches und effizientes Networking zu betreiben. Noch detaillierteres Spezialwissen zum Thema verbreitet der Xing-Experte <a href="http://www.rumohr.de/blog/">Joachim Rumohr </a>auf seinem Weblog.</p>
<p><em>Was ich Ihnen als erfahrener Businessfotograf und diplomierter Kommunkationsdesigner für Ihre zukünftigen Werbeaktivitäten auf sozialen Netzwerken mit auf den Weg geben darf ist:</em></p>
<p><em><em> </em></em></p>
<p><em><strong><em>1. Zeigen Sie sich!</em></strong></em></p>
<p><em>Ein hochwertiges und aussagekräftiges Portraitfoto ist Pflicht, wenn Sie erfolgreich im Internet kommunizieren wollen. Das oben abgebildete Icon oder besser gesagt, dieser hässliche FOTOPLATZHALTER, ist mindestens in zweifacher Hinsicht problematisch:</em></p>
<p><em><em> </em></em></p>
<p><em><em>1. Aufgrund seiner maskenhaften, grafischen Gestaltung und Positionierung fällt er dem interessierten Betrachter Ihres Webauftritts direkt ins Auge. <strong> </strong></em></em></p>
<p><em><em>2. Aus Sicht des Betrachters stellt die in der Graphik abgebildete Büste niemand anderen als SIE dar! <strong> </strong></em></em></p>
<p><em><strong><em> </em></strong></em></p>
<p><em><em>Wenn Sie aber für Ihre potenziellen Kunden und Geschäftspartner keine gesichtslose, eindimensionale graue Maus ohne Augen sein möchten, sollten Sie dieses blasse und nichtssagende Icon schleunigst gegen Ihr strahlendes Lächeln austauschen. </em></em></p>
<p><em><em> </em></em></p>
<p><em><em> </em><strong>2. Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite!</strong><em> </em></em></p>
<p><em><em>Ihr Portraitfoto muss Ihre positiven Eigenschaften wie Kompetenz, Professionalität und Sympahthie widerspiegeln. Bedenken Sie aber: Um diese wichtigen Attribute fotografisch zur Geltung bringen zu können, bietet Ihnen Xing nicht gerade viel Platz:</em></em></p>
<p><em><em>Knappe 4,5 Zentimeter misst Ihr Auswahlfoto nur noch, wenn ich es erst einmal auf die maximal gestattete Pixel- bzw. Dateigröße heruntergerechnet habe.</em></em></p>
<p><em><em> </em></em></p>
<p><em><em> </em></em></p>
<p><em><strong><em>Kleine Fotos mit großer Wirkung!</em></strong><em> </em></em></p>
<p><em><em>Als Spezialist für Bewerbungs- und Businessfotografie weiß ich wie wichtig es ist, Portraitaufnahmen zu produzieren, die auch im Kleinstformat positive Assoziationen beim Besucher Ihres Webauftritts erzeugen!</em></em></p>
<p><em><em><a href="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/fotos_auf_xing2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-282" title="fotos_auf_xing" src="http://www.foto-loeber-weblog.de/wp-content/uploads/2010/12/fotos_auf_xing2.jpg" alt="" width="610" height="283" /></a><br />
</em></em></p>
<p><em><em><br />
</em></em></p>
<p><em><em><br />
</em></em></p>
<p><em><em><em> </em></em></em></p>
<p><em><em><em> </em></em></em></p>
<p><em><em><em> </em></em></em></p>
]]></content:encoded>
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